Die Kreuzbund Stiftung im Bistum Mainz hat 800 Euro für das Projekt Kisiko des Caritasverbands gespendet. Kisiko hilft Kindern suchtkranker Eltern - jede Woche finden Gruppentreffen statt, in denen die Kinder sich austauschen, ihre Erfahrungen verarbeiten und gestärkt werden.
Spenden wie diese ermöglichen zusätzliche Angebote wie Freizeiten oder Ausflüge, die die Gemeinschaft stärken. "Es ist ganz wichtig, über die Gruppe hinaus Angebote zu schaffen, bei denen die Kinder Kind sein können", sagt Dr. Sabine-Gaspar-Sottmann, Abteilungsleiterin beim Caritasverband Mannheim, und dankte der Kreuzbund-Stiftung für die Unterstützung. Mit der Spende können die Kinder zusammen in die Freilichtbühne gehen.
Vorgeschlagen hatte das Projekt Hans-Peter Roos, Vorsitzender des Kreuzbunds in Mannheim. "Für Angehörige und Kinder suchtkranker Menschen ist es schwieriger, Hilfe zu bekommen. Wir möchten das Stiftungsgeld für Kinder verwenden, weil sie es nötiger haben."
die DHS hat am Montag das DHS Positionspapier „Suchtpolitische Forderungen zur Bundestagswahl 2025“ auf der DHS Website unter: https://www.dhs.de/unsere-arbeit/stellungnahmen veröffentlicht.
Abschließend wurde am Mittwoch das Positionspapier sowie die Pressemeldung an die Parteizentralen, Fraktionsspitzen und den Gesundheitsausschuss des Bundestags versendet.
Das Papier richtet sich an politische Entscheidungsträger*innen bzw. die künftige Bundesregierung und benennt zentrale Herausforderungen und Handlungsbedarfe der zukünftigen Sucht- und Drogenpolitik in Deutschland.
Hier die elf Forderungen im Überblick:
Die Einführung einer zweckgebundenen Pflichtabgabe auf den Verkauf von legalen Suchtmitteln und abhängigkeitserzeugenden Angeboten.
Die überfällige Stärkung der Verhältnisprävention in Deutschland.
Die Sicherung der Suchtberatung und von weiteren öffentlichen und niedrigschwelligen Behandlungsangeboten.
Die Einrichtung eines Bund-Länder-Koordinationsrates für Suchtfragen angesichts der gesellschaftlichen Herausforderungen.
Die Stärkung des Sucht- und Drogenbeauftragten der Bundesregierung und das erneute Einsetzen eines Drogen- und Suchtrates der Bundesregierung.
Die Aktualisierung der nationalen Sucht- und Drogenstrategie aus dem Jahr 2012.
Das Aufsetzen von Förderprogrammen für die Forschung und für Substanzmonitoring im Suchtbereich.
Die Einführung und den Ausbau sowie Förderung der Umsetzung schadensmindernder Maßnahmen.
Die flächendeckende Versorgung von Inhaftierten mit einer Opioid-Abhängigkeitserkrankung mit Substitutionsmitteln sowie den vereinfachten Zugang von Inhaftierten zu Beratungs- und Behandlungsangeboten.
Die Weiterentwicklung des Cannabisgesetzes unter Gesichtspunkten des Gesundheits-, Jugend- und Verbraucherschutzes. Eine Rückkehr zu einer Kriminalisierung und Strafverfolgung von Konsumierenden ist ausgeschlossen.
Die Entstigmatisierung von Suchterkrankungen als Ziel zu formulieren und die Einleitung von Maßnahmen der Umsetzung.
Am 15. Januar startete die Jahreskampagne 2025 des Deutschen Caritasverbands unter dem Motto "Da kann ja jeder kommen - Caritas öffnet Türen".
Der Caritasverband für die Diözese Mainz macht deutlich: Zu uns kann jeder und jede kommen!
Damit das auch in Zukunft möglich bleibt, muss die soziale Infrastruktur gesichert werden, die in Zeiten des Sparens zunehmend infrage gestellt wird. Auch als Caritas im Bistum Mainz machen wir uns stark für eine vorsorgende Sozialpolitik, die Lebensrisiken wirksam abfedert. Mit den roten Türen setzen wir auch im Bundestagswahlkampf ein Zeichen.
Weitere Informationen zur Kampagne des Deutschen Caritasverbands "Da kann ja jeder kommen - Caritas öffnet Türen." finden Ihr hier.
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